Es ist spät abends,
friedlich,und wir packen den Koffer.
Wir verlassen unser Dorf,
und ich sehne mich nach Frieden.
Wir steigen in unser Auto,
und ich spüre einen Hauch von Frieden.
Wir fahren an grünen, duftenden Wiesen vorbei,
und ich rieche den Frieden.
Wir fahren durch dutzende Dörfer,
und ich sehe den Frieden.
Ich schlafe ein,
und träume von Frieden.
Ich wache auf,
und ich denke an Frieden.
Wir kommen immer näher,
und ich hoffe auf Frieden.
Wir kommen über die Grenze,
und der Frieden ist zum Greifen nahe.
Und als wir ankamen,
rannten wir zum Strand, ans Meer.
Und wir konnten ihn sehen, hören, fühlen,
fast riechen und schmecken,
den erhofften, erwünschten, erträumten, endlichen Frieden.
Tommy Böhmer (Anfang 2012)
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