Freitag, 29. Juni 2012

die Engelssage


die Engelssage
Hallo,
ein Wort, dass uns im Alltag immer begleitet,
so wie Tschüss und Lebewohl,
diese Wörter leben und sterben mit uns.
Doch Engel sagen nicht Hallo oder Tschüss,
und niemals Lebewohl,
sie fliegen gemeinsam über den Himmel,
für immer,
und man sieht ihre Flügel im Sonnenlicht leuchten.
Engelsflügel,
sie bedeuten Hoffnung, Zukunft, Ewigkeit.
Folgt nach dem schweren Leben doch nur schwarzes nichts?
Nein!
Die Engelsflügel,
die nachts im Mondlicht schimmern,
sagen mir: das ist nicht wahr!
Es sind die Engel, die das wahre Leben leben:
Hoffnung, Zukunft, Ewigkeit, Zusammenhalt.
Isya,
ein Land voller Schönheit und Wunder,
hier herrschte ewiger Frieden,
bis einst die Monster erschienen,
und die Welt im Chaos ausbrach.
Doch nach langer Zeit wurde das Undenkbare möglich:
Menschen und Monster schlossen Frieden.
Doch dann brach Hass unter den Menschen aus,
Dieser Hass verursachte Kriege,
vor allem um die Kristallstadt Uruga.
Wie vom Schicksal bestimmt,
ging ein Junger Mann diesen Weg nach Uruga,
um einen Ring für seine geliebte zu schmieden, mit einem Stein, aus Kristall,
doch wurd er auf dem Weg erschlagen.
Seine Frau trauerte an seinem Grab,
saß tagelang tränenvergießend davor.
Und der Teufel, der dies bemerkte, lockte sie mit einer Falle in die Hölle.
So irrte das Mädchen durch die Hölle, im Irrglauben ihren Geliebten zu finden.
Die Göttin von Isya war entsetzt als sie dies erfuhr,
und versuchte die Seele des Mädchens zu retten.
In der Hölle brach,
während das Mädchen im Wahnsinn versank,
darauf ein Kampf zwischen Göttin und Teufel heraus,
an dessen Ende die Göttin das Mädchen bei klarem Verstand aus der Hölle führte,
doch das Mädchen wusste: in der Hölle befand sich eine böse Kopie ihrer selbst,
die sich dem Teufel anschließen werde.
Und da sie wusste, dass dies zur Erschaffung weiterer Teufel führen werde,
bat sie die Göttin, Engel zu erschaffen.
Ein Jahr später erschienen Engel und Teufel,
und es brach ein riesiger Krieg aus.
Tausende fielen auf beiden Seiten,
doch war das Böse stärker,
die Teufel schienen zu gewinnen,
dank einer Übermacht namens Sherala.
Doch dann erweckten die Engel Sheralas Sohn,
den lange ruhenden Herrscher der Engel, Serenio,
und in der Hoffnung auf Frieden,
tötete der Sohn seine Mutter,
und den letzten Kampf gewann die Göttin,
und die wenigen überbleibenden Teufel wurden aus Isya in die Hölle verbannt.
Es kehrte Frieden ein,
und die Welt lebte unter den Engeln in Sicherheit.
Die letzten Engel lebten in kleinen Gruppen,
sorgten für Frieden und beschützten die Welt.
Doch dann beschlossen sie sich zu versammeln,
und sie trafen sich in Uruga, der Stadt, in der so oft das Unglück ausgebrochen war.
Und durch bösen Einfluss,
wurden einige Engel böse,
töteten in eigenen Reihen,
bis sie ertappt wurden.
Man fand die Schuldigen und exekutierte sie.
Die übrige Gruppe nannte sich „die wahren Engel“
Doch sie lebten in wachsender Abgeschiedenheit und Misstrauen,
durch die Stadt Uruga ward erneut der Frieden zerschlagen.
So reisten sie nach Elderine, der Stadt, die fortan als„Stadt der Engel“ bezeichnet wurde.
Und langsam einigten sie sich wieder,
das Vertrauen zueinander wuchs erneut,
„die wahren Engel“ wurden das, was sie sein sollten:
Die hoffnungsgebenden Beschützer der Welt!
Eines schicksalhaften Tages jedoch, spaltete sich von den Engeln eine Gruppe ab, die sich „Orden des Lichts“ nannte.
Die übrigbleibenden Engel waren zu schwach um zu überleben und vergingen,
doch den Orden des Lichts ließ das kalt.
Ihnen war es egal, dass andere Engel ihretwegen starben.
Doch die Verstorbenen erwachten Jahre später wieder in ihren Gräbern, als Racheengel.
Und die Racheengel stiegen aus ihren Gräbern vom Himmel herab,
die Klingen wetzend und auf blutige Rache sinnend.
Und Einen nach dem Anderem rotteten sie den Orden des Lichts aus.
Und nachdem sie die, die sie sterbend zurückließen, die kalten Engel, töteten,
verschwanden sie,
denn ihr letzter Wunsch,
eine Rache ohne Gnade,
war erfüllt.

Und jetzt, Jahrzehnte später,
sehen Menschen manchmal Engelsflügel am Himmel glänzen,
andere halten sie für verrückt,
doch ich hoffe,
ich glaube,
ich weiß,
irgendwo dort wachen die Engel noch über uns, um uns zu beschützen, was auch immer passiert.
Denn Engel haben Engelsflügel.
Und Engelsflügel bedeuten Großes:
Schutz, Zusammenhalt, Zukunft, Hoffnung, Frieden, Ewigkeit.

Tommy Böhmer

Dieses Gedicht widme ich meinen bestehenden Gildenmembern, wie Elenie, Aliona, Kimai, Leafary, Saniina, Bellatrice, Isabela und allen Anderen die noch bei Angel Wings sind :3 Lasst uns das Happy End der Geschichte nie enden lassen x3

1 Kommentar:

  1. So eine Mischung aus griechischen Sagen, Fiesta und Winx. :DDD
    Aber gefällt mir ganz gut. ^-^

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