Dienstag, 17. Juli 2012

Ballade des Schicksals

Es war einmal ein Niemand,
unbeachtet,
einsam,
der abgetrennt von der Gesellschaft lebte.
Über die Jahre,
versank er in Dperessionen,
und gab alle Hoffnung auf.

Längst hatte er sich verabschiedet,
vom Leben,
als er plötzlich Freu(n)de fand.
Langsam,
begann er zu leben,
fühlte sich aufgehoben,
und wurde glücklich.

Er wünschte sich,
dass jeder Tag,
ewig andauerte,
denn er ahnte ein jähes Ende.
Und leider,
sollte er damit Recht behalten,
denn nach wenigen Monaten,
verliesen ihn seine neuen Freunde,
einer nach dem Anderen,
scheinbar grundlos.

Er versuchte,
die Freundschaften zu retten,
doch es half nichts,
und er wurde zurückgelassen.
Enttäuscht,
fasste er einen Entschluss:
er wollte dieses verhasste Leben verlassen.

Doch alleine wollte er nicht gehen.
Alle,
die ihn zurückgelassen hatten,
sollten mit ihm gehen.
So schmiedete er monatelang,
wie wahnsinnig,
an einem Racheplan.

Doch als der Tag der Abrechnung kam,
war er zu schwach ihn auszuführen,
zu schwach sich umzubringen,
und verstarb,
an gebrochenem Herzen.


Tommy Böhmer (Juli 2012)

Konversation

Sie flüstern,
sie reden,
fangen an zu schreien,
und doch schweigen sie.
Ihre Gedanken,
verlieren sich in ihren Worten,
und sie streiten,
ohne Diskussionen.
Laute werden still,
in der Masse.
Und alles wird sinnlos,
da niemand in der redenden Menge,
das Wort erhebt.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Hoffnung

Starker Regen,
dunkle Wolken,
und doch scheint dahinter die Sonne.
Ein Regenbogen,
schwach,
irgendwo,
und am Ende ein Topf voll Gold.
Vielleicht Hoffnung,
irgendwo,
hinter dem Sturm.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

der Tod

Nichts,
nur Dunkelheit,
Dunkelheit und Kälte,
und Stille.
Der Sinne beraubt,
und doch die Nichtexistenz spüren.
Ein eingebildeter Funke Licht,
und doch nur Dunkelheit.
Ein eingebildeter Hauch von Wärme,
und doch nur Kälte.
Verloren,
im Tod.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Licht

Die Sonnenstrahlen,
die auf die Erde herabfallen,
bedeuten Leben.
Sie bringen alles zum Glänzen,
und lassen Dinge in neuem Licht erscheinen.
Sie geben Kraft,
zum Weiterkämpfen,
und Wärme,
die alles Kalte verschwinden lassen.
Sie zerstören die Dunkelheit,
und das Licht,
das Gute bekämpft das Böse der Welt...

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Momente

Momente,
wir können sie sehen, hören, riechen, und fühlen.
Sie sind kurz,
und doch für die Ewigkeit.
Wir klammern uns an Sie,
und erinnern uns daran,
an gute und an schlechte Zeiten,
und halten sie fest.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

vergangenes Sein

Es war,
wie es war,
aber war es so,
wie es wirklich gewesen wäre?
Oder wäre es vielleicht anders geworden,
falls wir anders gehandelt und gedacht hätten?
Und wären wir dann andere Menschen gewesen?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Wissen

Wir wissen,
was wir wissen,
solange wir wissen,
dass das was wir wissen,
alles ist was wir wissen.
Doch was wissen wir?
ist unser Wissen real?
Oder wissen wir nur Dinge über Nichts?
Sind wir vielleicht unwissend?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Sinn des Lebens

Sie denken,
dass sie wissen,
was vor siht geht,
doch wissen sie nicht,
was die Wahrheit ist.
Sie kennen nur Geschichten,
Lügen,
über Existenz,
über den Sinn,
über das Leben.
Doch denken und glauben sie daran,
dass sie Geschichten wahr sind,
auch wenn sie wissen dass dem nicht so ist.
Sie leugnen die Wahrheit,
und hoffen auf Lügen,
und es gibt ihnen Kraft,
zu Glauben,
an ein besseres Ende,
an einen Sinn,
und einen Hintergrund.
Doch was wahr ist,
und was eine Geschichte,
kann niemand wissen.
Man kann nur Hoffen,
und Glauben,
an einen Sinn.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Tick, Tack

Tick, Tack,
die Uhr, sie tickt.
Manchmal vergeht die Zeit zu langsam,
doch sie vergeht immer zu schnell.
Tick, Tack,
die Uhr tickt,
und alles vergeht schneller als es entsteht.
Tick, Tack,
die Uhr tickt.
Ist die Zeit ein Geschenk oder ein Fluch?
Leben und Sterben,
Beides mit der Uhr verbunden,
und Eines begründet das Andere.
Tick, Tack,
die Uhr tickt,
für immer.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Regen und Sonne

Der Regen fällt,
doch spült er die Trauer hinfort,
oder das Leben?
Wasser ist Wasser,
und die Wahrheit verschwimmt.
Stille,
nur Regen,
und das Ticken einer Uhr.
Und wie die Sonne den Regen vertreibt,
verschwinden die Erinnerungen,
und ein neues Leben beginnt.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Seelen

Wenn man fragt,
wer wir sind,
und wieso wir sind,
wie wird sind,
woher unsere Persönlichkeiten kommen,
dann ist die einzig richtige Antwort:
durch die Seelen!
Anders gesagt:
wir,
unsere Persönlichkeiten,
unser Selbst,
sind die Seelen.
Unsere sterblichen Hüllen erschaffen nur Äußeres,
doch was wir wirklich sind,
dass sind unsere unsterblichen Seelen,
die schon tausende Körper durchliefen,
und immer weiter reisen werden.
Und die Seelen sind anders als die Menschen,
vollkommen,
denn sie können vergeben,
anders als die Menschen.
Aus Gut wird Böse,
und aus Böse wird Gut.
Es ist der ewige Kreislauf des Lebens,
tausender Leben,
den die Seelen durchlaufen.
Die Seele ist neben dem Leben die größte Macht.
Und sie ist unsterblich, unverkäuflich und ewig.
Denn wir selbst mit unserer Persönlichkeiten,
sind Seelen,
die Seelen.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)

Depressionen

Es sind Leidensgeschichten,
die viele Menschen zeichnen,
Ausgrenzung,
Verlust,
Einsamkeit,
diese Gefühle fresse sie in sich hinein,
und heraus kommen Depressionen.
Sie zerstören sich selbst,
doch sie spüren den Schmerz nicht,
sie sehen nur das Blut,
dass ihnen zeigt,
dass sie noch leben.
Und die Tränen fließen,
Nacht für Nacht,
und wer kann helfen?
Niemand.
Sie blicken in den Spiegel,
doch sie sehen nicht sich selbst.
Die Person,
die hier mal stand,
ist längst verloren.
Sie sagen Lebewohl,
und gehen in die endlose Dunkelheit,
und selten sehen sie die Hand,
die nach ihnen greift,
um sie wieder ins Leben zu holen.


Tommy Böhmer (Anfang 2012)

das Dichten

Manchmal gibt es im Chaos,
die wahre Poesie,
doch sucht man diese nicht,
so findet man sie nie.
Das Wunder einer Dichtung,
kommt aus dem Herz hervor,
und schreibt man sie mit Seele,
steigt sie zum Himmel empor.
Vom Leben und vom Sterben,
von Trauer und von Freud,
vom Glücke und vom Unglück,
und von ganz andern Ländern,
von Traumwelten ganz fern,
von dies und andern Themen,
schreib ich ja nur zu gern.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)

Montag, 16. Juli 2012

Wörter

Wörter,
Wörter haben Macht.
Sie können heilen,
oder verletzen,
aufbauen,
oder niederschlagen,
retten,
oder töten,
Bündnisse errichten,
oder Kriege entfesseln,
Freundschaften aufbauen,
oder Feinde machen.
Manchmal sind Wörter schlechter als Taten,
manchmal besser.
Doch auf jeden Fall haben Wörter macht.
Und wenn man sie richtig benutzt,
können sie viel Gutes tun,
doch benutzt man sie unüberlegt und falsch,
so endet dies schlecht.
Wörter sind das Mächtigste überhaubt,
Waffen,
und Medizin,
und alles in Einem.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)

der Sinn

Was ist der Sinn,
für die Dinge,
die passieren?
Ist es Schicksal,
oder Zufall,
oder wird alles von einem Gott bestimmt?
Existiert ein Gott?
Existieren wir?
Für uns existieren wir,
doch wer weis,
was wir wirklich sind?
Vielleicht existieren wir nur,
um "höhere" Wesen zu unterhalten,
vielleicht sind diese Wesen sogar unsere Wirklichkeit.
Man kann viel nachdenken,
über den Sinn des Lebens,
doch es scheint ihn nicht zu geben.
Oder doch?
Weder ist geklärt,
ob es einen Sinn des Lebens gibt,
noch was danach passiert.
Kommt man in den Himmel oder die Hölle?
Landet man im endlosen Nichts?
Wird man wieder geboren?
Oder wacht man in der wahren Realität auf?
Bis wir Antworten haben,
auf diese Fragen,
sollte jder seinen eigenen Sinn des Lebens finden.
Einen Sinn, der einem ein glückliches Leben beschert.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)

das Leben

Das Leben,
was ist das Leben?
Es ist die Energie, die alles trägt.
Es ist der Antrieb,
den die Seele braucht,
um den Mensch zum Menschen zu machen.
Neben der Seele,
ist das Leben das Wertvollste, das es gibt.
Sein Wert ist unberechenbar.
Es verbindet Freud und Leid,
Liebe und Hass,
Glück und Unglück,
und hält alles zusammen.
Das Leben.
in den Menschen,
den Tieren,
den Pflanzen.
Und das Leben,
macht die Welt existent.
Denn ohne das Leben,
gäbe es zwar die Elemente,
Erde, Wasser, Feuer, Luft,
doch nichts anderes,
keinen Mensch, kein Tier, keine Pflanze.
Somit ist das Leben ein Wunder,
das größte Wunder überhaubt,
und der Wert des Lebens,
ist unberechenbar.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)

die Jahreszeiten

Das Jahr beginnt,
und das weiße Land wird langsam grün,
kalte Schneestürme wandeln sich in warme Frühlingswinde,
und die Blumen und Blüten beginnen zu blühen.
Und langsam wird es immer wärmer,
die Tage länger,
die Nächte kürzer,
das Grün der Welt tritt nun hervor.
Und nach den Sommernachtsgewittern,
vermheren sich oft Wind, Sturm Regen,
und Unwetter fegen durchs land.
Doch in andrer Hand tritt die Schönheit hervor,
die Schönheit der Natur,
mit den Bunten Farben an den Bäumen.
Und nachdem die letzten Blätter fielen,
legt der Winter bei einer Kälte,
eine weiße Decke auf das Land.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Träume

Ein Traum spiegelt eine andere Welt,
doch ist sie Realität?
War sie Realität?
Wird sie Realität sein?
Zeigt sie eine alternative Welt?
Oder ist sie nur eine eingebildete Ansammlung von:
Hoffnungen,
Wünschen,
und Ängsten?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

die Zeit

Sie fließt,
die Zeit,
ohne Anhalten,
Zukunft wird Gegenwart,
Gegenwart wird Vergangenheit,
und Ereignisse in dieser bilden eine neue Zukunft.
Die Zeit fließt,
und man kann sie weder anhalten,
noch zurückdrehen.
Man kann die Gegenwart ändern,
um Zukunft,
und Vergangenheit,
zu beeinflussen,
denn jedes kleine Ereigniss,
beeinflusst die fließende Zeit.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Existenz

Ist das,
was wir echt nennen,
wirklich echt?
Oder ist Alles nur Einbildung?
Ein Traum?
Ein Spiel?
Was sind wir?
Sind wir existent?
Oder nur programmiert?
Sind wir längst Tod und diese Welt ist Himmel und Hölle zugleich?
Oder haben wir uns selbst erschaffen?
Was sind wir?
Wir sind Menschen.
In unserer Welt sind wir real,
so denken wir,
doch was ist wirklich Wirklichkeit?
Wir könnten nur ein Film,
eine Erfindung,
ein Spiel,
anderer Wesen sein,
so wie wir selbst künstliche Inteligenz schaffen.
Und die Frage bleibt:
was sind wir?
Real oder Erfunden?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Sturm

Wind, wehend,
ein Blatt, ein Zweig,
der Himmel grau,
der Blick gesenkt,
nicht atmen und nicht sehen könnem,
rückwärts gehen, um zu sehen,
um zu atmen,
um zu leben,
kämpfen,
siegen,
(gewinnen,)
leben,
wie ein Baum.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Mathemathik

3,
die Lösung ist 3,
mathemathisch.
Überall Zahlen und Formeln,
Klammern und Symbole,
und doch ist die Lösung 3.
Eine 2 ist falsch,
eine 4 ist falsch,
die Lösung ist 3.
Es gibt nur ein Ergebnis,
und das ist 3.
Auch wenn ich finde,
dass eine 2 besser wäre,
oder eine 4.
Aber es ist eine 3.
Ausgegrenzt am Rand und doch ein Paar,
so ist die 3.
Ich hasse diese Lösung,
die Zahl 3,
aber das ist Mathemathik.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

denken

Denken,
in Gedanken,
verträumt,
in Gedanken,
sein.
Denken,
in Gedanken,
über das Denken,
in Gedanken,
und alles was passiert.
In Gedanken,
träumen und hoffen.
In Gedanken,
ich sein.
In Gedanken,
frei sein.
In Gedanken,
leben.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Sonntag, 15. Juli 2012

Sehen

Sehen,
einsehen,
eingesehen.
Ich sehe mich nicht,
ich sehe dich,
und du siehst mich,
doch sehen wir uns wirklich?
Was ist Sehen?
Ist sehen ein Gefühl oder ein Sinn?
Sehen wir doch nur den Traum oder die Realität?
Was man sieht muss jeder selbst wissen,
denn jeder sieht anders.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

vergebliche Suche nach Antworten

Wieso?
Weshalb?
Warum?
Weil.
Doch.
Aber.
Aber?
Deswegen.
Aber...
Nein!
Warum?
...

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Warum?

Es schmerzt,
das Geräusch,
das uns sagt,
dass uns etwas Wichtiges verlassen hat.
Man fragt sich:
warum diese Person?
Es schmerzt,
dises Geräusch,
das Gefühl.
die Frage,
die uns sagen:
diese Person kommt nie wieder zurück.
Und die Frage lautet:
Warum?
Warum passiert es menschen, die nie böses taten?
Warum müssen die Guten sterben?
Sie werden von Trinkern überfahren,
von Mördern erstochen,
von Räubern erschossen.
Sie durchlaufen Qualen bis zum Tod,
als Belohnung für Gutes.
Und die Frage:
Warum?
Sie schmerz,
sowie das Gefühl,
und das Geräusch,
die uns sagen,
dass Jemand wichtiges uns verlassen hat.
Für immer.

Tommy Böhmer (Anfang 2012)


Inspiration für dieses Gedicht bekam ich bei meinem Lieblingsfilm "Kokuhaku" bei Shuya´s Vorgeschichte, da auch er meint, er hätte ein Geräusch gehört als seine Mutter ihn verlassen hat. Das Geräusch ist hier zwar in anderem Sinne gemeint, läuft aber so gesehen aufs Selbe hinaus: eine wichtige Person verschwindet.

verloren

Sie schreien, die verlorenen Seelen,
ireen rastlos und einsam durchs Nichts.
Die versprochene Belohnung bleibt aus,
und alles wird nichts.
Sie ireen durch die schwarze Kälte,
blind, taub, stumm,
ihrer Sinne beraubt.
Sie können nicht mehr denken,
und doch spüren sie,
dass ihre Existenz verging.
Und sie sehnen sich nach Leben,
egal wie schrecklich es doch sei,
doch kein Schritt kann diese Spalte überwinden.
Und sie irren umher,
Jahrhunderte, ohne es zu spüren,
und doch spüren sie,
dass es aus dieser Hölle kein entkommt gibt,
denn sie haben die Welt verlassen,
ohne über das Ende nachzudenken.

Tommy Böhmer (Juli 2012)


Dieses Gedicht dreht sich um meine Vorstellung vom Tod, da ich mir keinen Himmel vorstellen kann. Sollte also die Wiedergeburt nicht sein dann ist Nichts. Da ich mir aber nicht vorstellen kann, dass unser Bewusstsein schwindet, glaube ich, das man irgendwie doch merkt das man Tod ist und dass das das Schrecklichste der Welt ist...

Lügen

Die Information,
die Warnung,
wurde nicht durchgegeben,
und von unten war es schwer zu erkennen,
fast unsichtbar,
das Chaos,
die Zerstörung,
die von oben herunterflog.
Es schlug auf,
wie ein Komet,
unerwartet,
und die Leute rannten schreiend aus ihren Häusern,
verängstigt und in Panik.
Man hatte ihnen wieder mal nichts gesagt,
sie ins offene Wasser geworfen,
und sie glaubten an den Frieden,
doch waren es bloß Lügen,
Lügen, die nun wie ein Kartenhaus zusammenfielen,
und riesigen Schaden anrichteten.
So war es immer,
so ist es,
und so wird es immer sein.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Gesellschaft


Freundschaft und Gemeinschaft scheinen uns wichtig,
doch sind wir, wer wir wirklich sind?
Fühlen, denken und handeln wir, wie wir es wollen?
Nein!
Wir sind Fälscher, Lügner, Betrüger,
wir verbergen, was wir wirklich denken, wer wir wirklich sind,
lassen uns falsche Identitäten geben und behalten sie bei.
Uns selbst jedoch sperren wir in unseren Gedanken ein.
Wir sind Meister im Spiel mit gezinkten Karten,
verstecken uns hinter Masken,
falsche Hoffnungen, Gefühle, Träume vortäuschen, darin sind wir gut,
wir leben isoliert von der Wirklichkeit,
einsam in Scheinwelten.
Wir lassen uns manipulieren
und geben Freundschaften grundlos auf.
Wir tun, als lebten wir in einer Gesellschaft,
jedoch leben wir einsam,
umfangen von Lügen.
Wir sollten endlich anfangen, uns zu zeigen,
der Wahrheit ins Auge zu blicken,
in der Gesellschaft zu leben,
wahre Freundschaft zu finden,
und wirklich Mensch zu sein
Tommy Böhmer (Anfang 2012)


Es gab viele Personen, die mich hierzu inspirierten. Wohl am meisten eine Freundin seit Kindesbeinen die mir von heute auf morgen aus dem Weg ging, aber auch Leute aus Fiesta die mich nur in irgendwelche Lügen verwickelten..,

Gedanken


Die Menschen,
sie hören ihre Gedanken nicht,
denn die Worte sind zu laut.
sie lassen sich beeinflussen, mitreißen, manipulieren
denn sie können ihre Gedanken nicht hören,
denn die Worte sind zu laut.
Sie glauben, alles sei perfekt,
sie glauben, alles sei richtig,
und sie können sowieso nicht darüber nachdenken,
denn die Worte sind zu laut.
Sie ließen sich zu falschen Taten anstiften,
dankten falschen Erlösern,
hofften, sie gehörten wieder zusammen,
und allemal konnten sie nicht darüber nachdenken,
denn die Worte waren zu laut.
Und heute fragen wir uns,
wie so etwas passieren konnte,
wie die Menschen nur so falsch handeln konnten,
und gedankenlos das Land ins Leid führen konnten,
doch wir müssen darüber nachdenken, dass sie nicht denken konnten,
weil die Worte so laut waren.
Und wir sollten uns vorstellen,
wie laut die Worte waren,
und uns fragen,
ob wir denken könnten,
wenn die Worte um uns so laut wären.
Tommy Böhmer (Anfang 2012)


Ist mir mal im Geschichte Unterricht als wir die NS-Zeit behandelt haben eingefallen o:

Falkenflügel


Falkenflügel,
sie stürzen hinab,
tief in die Schluchten hinein.
Umfangen von Kräften,
steigen sie nach oben,
bis ins Himmelsdach,
und sehen das Grün und Blau der Welt,
die strahlenden Farben,
fern vom Grau und Schwarz der Industrie.
Sie stürzen hinab,
und wissen,
ihre Zeit läuft bald ab.
Denn ihr Lebensraum,
gar viel schlimmer,
ihre Welt,
mit ihren strahlenden Farben,
leuchtend wie ein Regenboden,
wird bedroht vom Menschen,
der süchtig nach Fortschritt, Geld, Macht und Herrschaft,
ihre Welt im trostlosen Grau versenkt.
Und sie steigen nach oben,
in den blauen Himmel,
hoffend auf die Zukunft,
und die Rache der Natur-
Doch ob die Farben gegen das trostlose Grau der Menschheit gewinnen können?
Oder sollen und können sich die Menschen nicht den Farben hingeben?
Die wichtigste Frage aber ist:
kann der Mensch, wie der Falke, seine Gier vergessen,
und sich dem Frieden hingeben?
Tommy Böhmer (Anfang 2012)

Frieden


Es ist spät abends,
friedlich,
und wir packen den Koffer.
Wir verlassen unser Dorf,
und ich sehne mich nach Frieden.
Wir steigen in unser Auto,
und ich spüre einen Hauch von Frieden.
Wir fahren an grünen, duftenden Wiesen vorbei,
und ich rieche den Frieden.
Wir fahren durch dutzende Dörfer,
und ich sehe den Frieden.
Ich schlafe ein,
und träume von Frieden.
Ich wache auf,
und ich denke an Frieden.
Wir kommen immer näher,
und ich hoffe auf Frieden.
Wir kommen über die Grenze,
und der Frieden ist zum Greifen nahe.
Und als wir ankamen,
rannten wir zum Strand, ans Meer.
Und wir konnten ihn sehen, hören, fühlen,
fast riechen und schmecken,
den erhofften, erwünschten, erträumten, endlichen Frieden.
Tommy Böhmer (Anfang 2012)

Dienstag, 3. Juli 2012

Light & Darkness (Prolog)


Light & Darkness
Im Licht schlummert
Immer ein Kern Dunkelheit,
In der Dunkelheit leuchtet
immer ein Funke Licht,
Der Siegeswille
wenn alles verloren scheint,
im ganzen Pech noch ein bisschen Glück,
In jeder Frage,
steck ein Teil der Antwort,
und auf jede Frage gibt es eine Antwort. 

Doch droht im unsterblichen Leben,
der endgültige Tod,
selbst wenn die Rettung kommt,
in größter Not,
muss ich dich fragen,
die Frage ohne Antwort,
die Frage, die über die Zukunft entscheidet,
und über Leben und Tod,
wo bleibt das Licht
in der absoluten Dunkelheit? 

Es heißt, ohne Licht gibt es keine Dunkelheit,
und ohne Dunkelheit,
gibt es kein Licht,
doch die absolute Dunkelheit
verschlingt das Licht,
und das Leben,
und alles was existiert.

Und selbst die Hoffnung wird schnell zerschlagen,
die Hoffnung auf Rettung,
denn alles ist verdammt,
in der Dunkelheit zu vergehen,
und nichts wird bleiben,
keine Hoffnung,
kein Leben,
kein Licht,
und besiegen kann man die Dunkelheit nicht,
denn es ist das absolute Ende,
das endgültige Schicksal.

Doch man soll sich der Vergehung hingeben,
und nicht wie wahnsinnig versuchen,
das Schicksal zu wenden,
und zu überleben.

Doch wenn man voller Angst dem Ende entgegen schaut,
oder gar vor ihm wegrennt,
wird die Dunkelheit umso schlimmer,
und grausamer.

So lebe einfach weiter,
und denk´ nicht ans Ende,
selbst wenn es naht,
denn wenn du glücklich in die Dunkelheit übertrittst,
wird noch ein letztes kleines Licht aufblitzen,
und du wirst für einen letzten kleinen Moment noch einmal Hoffnung und Licht erfahren.

Doch wenn die Hysterie über dem Planeten ausbricht,
vergehen für immer Hoffnung und Licht,
und die Welt geht unter in Dunkelheit und Leid,
und die Dunkelheit wird stärker,
und vernichtet Raum und Zeit,
und dann sich selbst,
und das wäre das absolute Ende,
endgültig,
also merkt euch diese Warnung,
bevor es zu spät ist.

Und diese Warnung war die letzte Nachricht des Planeten „Gae-Shije“,
wir hatten ewig Frieden,
und das ewige Leben,
doch als die Dunkelheit kam,
handelten wir falsch,
wollten uns retten,
konnten nicht an andere Möglichkeiten denken,
um die Dunkelheit zu stoppen,
unser Licht zurückzuholen,
und dem Leid ein End´ zu setzen,
drum´ macht ihr es richtig,
stoppt die Dunkelheit,
indem ihr glücklich seid,
wenn sie kommt.

Ihr müsst wirklich glücklich sein,
nicht künstlich,
sondern echt,
und dann könnt ihr die Dunkelheit stoppen,
das Licht retten,
euch retten,
uns retten,
und alle anderen Opfer retten.

Solltet ihr etwas nicht verstehen,
dann lest dieses Tagebuch,
und ihr werdet die Dunkelheit kennen,
und zu vernichten wissen,
und solltet ihr es schaffen,
so ist euch unser Dank gewiss.
Tommy Böhmer (vor 2011)

Unwetter


Es fängt an, mit kleinen Tropfen,
wie leises, langsames Klopfen.
Das Tröpfeln wird zum Regen,
und man hört den Wind leise fegen.
Das Wetter wird immer,
heftiger und schlimmer.
Der Regen rast mit Schlägen hinab,
der Sturm reiset die Schaukel herab.
Ein Gewitter kündigt sich an,
da man den Donner schon leise hören kann.
Blitze schießen wie Pfeile,            
in ungeheurer Eile,
über den Himmel.
Doch mein Haus ist mein Retter,
vor dem grässlichen Unwetter.



Tommy Böhmer (vor 2011)

Musik ist ein Heiligtum


Alles fängt mit Stille an,
doch Wunderbares folget dann.
Klaviertöne klingen leise,
und nehmen mit auf eine wunderbare Reise.
Man höret schnelle Hände gleiten,
über die Gitarrensaiten.
Trommelschläge sanft und leise,
werden gespielt auf wundersame Weise.
Langsam werden die Töne zu einer wundervollen Melodie,
verglichen mit einer Symphonie.
Fröhliche Lieder werden dazu gesungen,
und die Melodie ist wahrlich gelungen.
Musik ist ein Heiligtum,
damit kann man Wunder tun.
Und wenn die Melodie verklingt,
sind alle weiterhin fröhlich gestimmt.





Tommy Böhmer (vor 2011)


Ich hole mir das Glück zurück...


Nicht aufgeben,
weiter streben,
nach dem Leben,
weiterleben.

Schicksalsschläge kommen,
Schicksalsschläge gehen,
das hab ich vernommen,
doch ich muss weitergehen.

Der Kampf,
gegen die Traurigkeit,
ist schwer,
doch ich bin bereit.

Ich hole mir das Glück zurück,
und hol mir meine Fröhlichkeit,
ich bin zum fröhlich sein bereit,
und hole mir das Glück zurück.

Tommy Böhmer (vor 2011)

Dieses Gedicht ist wie zwei Andere ein Kairi gewidmet.


Herzschmerz


Mein Herz ist dein,
doch deins sagt Nein,
so werden sich unsere Wege trennen,
leider kann ich davor nicht wegrennen,
und die Trauer greift mich leise an,
und ich weiß nicht, ob ich sie verarbeiten kann,
und mein Herz ist entzwei gebrochen,
doch ich hör es noch leise Pochen,
so kämpfe ich mit dem Schmerz,
und versuche es zu heilen, mein gebrochenes Herz,
doch ich weiß nun, wie er sich anfühlt, der Herzschmerz.



Tommy Böhmer (vor 2011)


Dieses Gedicht widme ich ebenfalls Kairi. Nur dank ihr kann ich endlich richtig dichten.

Fröhlichkeit der Sonne


Die Warme Sonne scheint,
und keine Seele weint.
Es bleibt immer länger hell,
die Nächte gehen vorüber schnell.
Die Traurigkeit verblasst,
und keiner hat zu tragen, eine Last.
Alle kommen zusammen,
und verbringen die Tage beisammen.
Und die Tage vergehen in Fröhlichkeit,
da alle sind zum Feiern bereit.



Tommy Böhmer (vor 2011)

Einsamkeit und Trauer


Einsamkeit und Trauer,
sie ziehen dich hinab,
so wie eine Mauer,
halten sie dich ab,
sie nehmen das Streben,
weiterzuleben,
und lassen dich fallen,
und dein Leben zerknallen,
und werfen dich behände,
in dein Lebensende,
so lass sie nicht eindringend,
und wenn es doch passiert,
sie werden dich verschlingen,
bis dein Leben den Sinn verliert.



Tommy Böhmer (vor 2011)

ein Gedicht


Eine Zeile schreiben, ist ganz leicht,
die Zweite schnell dem Kopf entweicht,
und nun passierts, oh seht,
ein Gedicht entsteht.
Die Reime werden immer mehr,
auch wenn das manchmal ist sehr schwer,
und wieder eine Zeile,
geschrieben mit der Feder Eile.
Und fast ist es vollbracht,
und die Seele lacht,
endlich ist es geschafft,
und nun kennt man der Gedichte Macht.



Tommy Böhmer (vor 2011)

die Unabhängigkeit


Hast du gesehn,
wofür wir alle stehn?
Wir sind der Freiheit nah,
und habens fast geschafft,
es ist wirklich wahr,
wir hatten die Kraft.
Unser ist die Unabhängigkeit,
und wir sind jederzeit,
zum weitermachen bereit.



Tommy Böhmer (vor 2011)

die Fantasie


Fantasie entführet gern,
in Welten fern,
von unserm Stern.
In die Welt von Legenden, entführet sie,
solch´ Zauberhaftes sah man nie.
Die Sagen werden Wirklichkeit,
solang man ist, zum Träumen bereit.
Wunderwesen,
Hexenbesen,
feuerspeiende Drachen,
und lauter solche Sachen.
Sie warten immer dort,
an diesem magischen Ort.
Sie werden immer dort sein,
man muss sich nur träumen hinein.



Tommy Böhmer (vor 2011)

der Winter


Der weiße Schnee fällt,
und erschafft eine weiße Welt.
Es fällt der Schnee,
und er friert zu, der See.
Der Winter legt seine weiße Decke,
sogar über die Gartenhecke.
Man sieht den weißen Winterwald,
und draußen ist es eisig kalt.
Alles sieht aus wie im Traum,
schneeweiß,
dieser besteht aus Schnee und Eis.
Ich trinke eine heiße Tasse Tee,
und blicke verträumt auf den gefrorenen See.
Und schaue mir das Wunder an,
und bin froh, dass man so etwas sehen kann.



Tommy Böhmer (vor 2011)

der Mensch zerstört die Welt


Der Mensch kam hier auf diese Welt,
die war so wunderschön, perfekt,
was er für nichts besonderes hält,
denn längst hat er sie schon verdreckt.
Er nimmt die Schönheit Tag für Tag,
weil er nichts andres sehen mag,
als das, was er erschaffen hat,
und so rollt er die Wunder platt.
Und bald sind alle Wälder weg,
und überall ist Smog und Dreck,
am eignen Werk erstickt er dann,
weil er auch nichts andres kann,
als die Welt kaputt zu machen,
und dann auch noch lauthals zu lachen.
So Welt, ich hoff dich rächst dich bald,
und lass ihr betteln und flehen kalt,
sie solln deine Rache zu spüren kriegen,
bis sie hustend, sterbend auf dem Boden liegen.



Tommy Böhmer (vor 2011)

der Frühling

Es schmilzt der Schnee,
es taut der See.
Die Natur erwacht,
aus dem Schlaf, ganz sacht.
Es kommt hervor, das Grün,
und die Blumen blühn.
Man hört die Vögel singen,
und sieht Eichhörnchen über die Bäume springen.
Die Natur ist endlich bereit,
zum Zurückbringen von Wärme und Helligkeit.
Es ist ein Übergang,
zwischen zwei Welten,
finde ich,
es ist echt wunderlich,
von den schneeweißen Kälten,
zum harmonischen Grün.



Tommy Böhmer (vor 2011)

das Leben ist kurz


Das Leben ist kurz,
dann kommt der Sturz,
ins Ende,
über die Rände,
des Lebens.
Dann geht es ins Dunkel,
ohne jeglichen Funkel,
und alles ist weg,
verloren und fort,
und man selbst, verloren, im schwarzen Ort.



Tommy Böhmer (vor 2011)

das Leben hat keinen Sinn


Es hat keinen Sinn das Leben,
welchen Sinn sollte es geben?
Man soll, so heißt es, glücklich werden,
denn lange bleibt man nicht auf Erden,
bis es kommt, zum Tod, zum Sterben.
Doch alles, was man hat gewonnen,
ist nach dem Tode wie zerronnen.
Man verliert alles, dann auch sich,
dann ist alles unexistent, nichtig.
Und wenn dann alles ist vorbei,
dann soll man endlich seien frei.
Doch lediglich ist alles aus,
und man gefangen, im schwarzen Graus.


Tommy Böhmer (vor 2011)

das Glück vergeht


Das Glück verlässt mich,
die Trauer zerfrisst mich,
mein Herz zerfällt,
in dieser Welt,
in der das Glück immer wieder vergeht,
und die Liebe schnell wieder verweht.


Tommy Böhmer (vor 2011)

Dieses Gedicht widme ich Kairi. Nur dank ihr kann ich endlich richtig dichten.




Freitag, 29. Juni 2012

die Engelssage


die Engelssage
Hallo,
ein Wort, dass uns im Alltag immer begleitet,
so wie Tschüss und Lebewohl,
diese Wörter leben und sterben mit uns.
Doch Engel sagen nicht Hallo oder Tschüss,
und niemals Lebewohl,
sie fliegen gemeinsam über den Himmel,
für immer,
und man sieht ihre Flügel im Sonnenlicht leuchten.
Engelsflügel,
sie bedeuten Hoffnung, Zukunft, Ewigkeit.
Folgt nach dem schweren Leben doch nur schwarzes nichts?
Nein!
Die Engelsflügel,
die nachts im Mondlicht schimmern,
sagen mir: das ist nicht wahr!
Es sind die Engel, die das wahre Leben leben:
Hoffnung, Zukunft, Ewigkeit, Zusammenhalt.
Isya,
ein Land voller Schönheit und Wunder,
hier herrschte ewiger Frieden,
bis einst die Monster erschienen,
und die Welt im Chaos ausbrach.
Doch nach langer Zeit wurde das Undenkbare möglich:
Menschen und Monster schlossen Frieden.
Doch dann brach Hass unter den Menschen aus,
Dieser Hass verursachte Kriege,
vor allem um die Kristallstadt Uruga.
Wie vom Schicksal bestimmt,
ging ein Junger Mann diesen Weg nach Uruga,
um einen Ring für seine geliebte zu schmieden, mit einem Stein, aus Kristall,
doch wurd er auf dem Weg erschlagen.
Seine Frau trauerte an seinem Grab,
saß tagelang tränenvergießend davor.
Und der Teufel, der dies bemerkte, lockte sie mit einer Falle in die Hölle.
So irrte das Mädchen durch die Hölle, im Irrglauben ihren Geliebten zu finden.
Die Göttin von Isya war entsetzt als sie dies erfuhr,
und versuchte die Seele des Mädchens zu retten.
In der Hölle brach,
während das Mädchen im Wahnsinn versank,
darauf ein Kampf zwischen Göttin und Teufel heraus,
an dessen Ende die Göttin das Mädchen bei klarem Verstand aus der Hölle führte,
doch das Mädchen wusste: in der Hölle befand sich eine böse Kopie ihrer selbst,
die sich dem Teufel anschließen werde.
Und da sie wusste, dass dies zur Erschaffung weiterer Teufel führen werde,
bat sie die Göttin, Engel zu erschaffen.
Ein Jahr später erschienen Engel und Teufel,
und es brach ein riesiger Krieg aus.
Tausende fielen auf beiden Seiten,
doch war das Böse stärker,
die Teufel schienen zu gewinnen,
dank einer Übermacht namens Sherala.
Doch dann erweckten die Engel Sheralas Sohn,
den lange ruhenden Herrscher der Engel, Serenio,
und in der Hoffnung auf Frieden,
tötete der Sohn seine Mutter,
und den letzten Kampf gewann die Göttin,
und die wenigen überbleibenden Teufel wurden aus Isya in die Hölle verbannt.
Es kehrte Frieden ein,
und die Welt lebte unter den Engeln in Sicherheit.
Die letzten Engel lebten in kleinen Gruppen,
sorgten für Frieden und beschützten die Welt.
Doch dann beschlossen sie sich zu versammeln,
und sie trafen sich in Uruga, der Stadt, in der so oft das Unglück ausgebrochen war.
Und durch bösen Einfluss,
wurden einige Engel böse,
töteten in eigenen Reihen,
bis sie ertappt wurden.
Man fand die Schuldigen und exekutierte sie.
Die übrige Gruppe nannte sich „die wahren Engel“
Doch sie lebten in wachsender Abgeschiedenheit und Misstrauen,
durch die Stadt Uruga ward erneut der Frieden zerschlagen.
So reisten sie nach Elderine, der Stadt, die fortan als„Stadt der Engel“ bezeichnet wurde.
Und langsam einigten sie sich wieder,
das Vertrauen zueinander wuchs erneut,
„die wahren Engel“ wurden das, was sie sein sollten:
Die hoffnungsgebenden Beschützer der Welt!
Eines schicksalhaften Tages jedoch, spaltete sich von den Engeln eine Gruppe ab, die sich „Orden des Lichts“ nannte.
Die übrigbleibenden Engel waren zu schwach um zu überleben und vergingen,
doch den Orden des Lichts ließ das kalt.
Ihnen war es egal, dass andere Engel ihretwegen starben.
Doch die Verstorbenen erwachten Jahre später wieder in ihren Gräbern, als Racheengel.
Und die Racheengel stiegen aus ihren Gräbern vom Himmel herab,
die Klingen wetzend und auf blutige Rache sinnend.
Und Einen nach dem Anderem rotteten sie den Orden des Lichts aus.
Und nachdem sie die, die sie sterbend zurückließen, die kalten Engel, töteten,
verschwanden sie,
denn ihr letzter Wunsch,
eine Rache ohne Gnade,
war erfüllt.

Und jetzt, Jahrzehnte später,
sehen Menschen manchmal Engelsflügel am Himmel glänzen,
andere halten sie für verrückt,
doch ich hoffe,
ich glaube,
ich weiß,
irgendwo dort wachen die Engel noch über uns, um uns zu beschützen, was auch immer passiert.
Denn Engel haben Engelsflügel.
Und Engelsflügel bedeuten Großes:
Schutz, Zusammenhalt, Zukunft, Hoffnung, Frieden, Ewigkeit.

Tommy Böhmer

Dieses Gedicht widme ich meinen bestehenden Gildenmembern, wie Elenie, Aliona, Kimai, Leafary, Saniina, Bellatrice, Isabela und allen Anderen die noch bei Angel Wings sind :3 Lasst uns das Happy End der Geschichte nie enden lassen x3

Depressionen

Depressionen
Verloren ist die Zeit in der die Hoffnung lebte.
Vergessen ist die Welt in der es Glück noch gab.
Verschwunden ist das, was das Leben aus macht.
Verkauft sind Seelen die die Lösung suchten.
Verirrt in Gedanken hoffe ich auf Besserung.

Tommy Böhmer