Dienstag, 17. Juli 2012

Ballade des Schicksals

Es war einmal ein Niemand,
unbeachtet,
einsam,
der abgetrennt von der Gesellschaft lebte.
Über die Jahre,
versank er in Dperessionen,
und gab alle Hoffnung auf.

Längst hatte er sich verabschiedet,
vom Leben,
als er plötzlich Freu(n)de fand.
Langsam,
begann er zu leben,
fühlte sich aufgehoben,
und wurde glücklich.

Er wünschte sich,
dass jeder Tag,
ewig andauerte,
denn er ahnte ein jähes Ende.
Und leider,
sollte er damit Recht behalten,
denn nach wenigen Monaten,
verliesen ihn seine neuen Freunde,
einer nach dem Anderen,
scheinbar grundlos.

Er versuchte,
die Freundschaften zu retten,
doch es half nichts,
und er wurde zurückgelassen.
Enttäuscht,
fasste er einen Entschluss:
er wollte dieses verhasste Leben verlassen.

Doch alleine wollte er nicht gehen.
Alle,
die ihn zurückgelassen hatten,
sollten mit ihm gehen.
So schmiedete er monatelang,
wie wahnsinnig,
an einem Racheplan.

Doch als der Tag der Abrechnung kam,
war er zu schwach ihn auszuführen,
zu schwach sich umzubringen,
und verstarb,
an gebrochenem Herzen.


Tommy Böhmer (Juli 2012)

Konversation

Sie flüstern,
sie reden,
fangen an zu schreien,
und doch schweigen sie.
Ihre Gedanken,
verlieren sich in ihren Worten,
und sie streiten,
ohne Diskussionen.
Laute werden still,
in der Masse.
Und alles wird sinnlos,
da niemand in der redenden Menge,
das Wort erhebt.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Hoffnung

Starker Regen,
dunkle Wolken,
und doch scheint dahinter die Sonne.
Ein Regenbogen,
schwach,
irgendwo,
und am Ende ein Topf voll Gold.
Vielleicht Hoffnung,
irgendwo,
hinter dem Sturm.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

der Tod

Nichts,
nur Dunkelheit,
Dunkelheit und Kälte,
und Stille.
Der Sinne beraubt,
und doch die Nichtexistenz spüren.
Ein eingebildeter Funke Licht,
und doch nur Dunkelheit.
Ein eingebildeter Hauch von Wärme,
und doch nur Kälte.
Verloren,
im Tod.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Licht

Die Sonnenstrahlen,
die auf die Erde herabfallen,
bedeuten Leben.
Sie bringen alles zum Glänzen,
und lassen Dinge in neuem Licht erscheinen.
Sie geben Kraft,
zum Weiterkämpfen,
und Wärme,
die alles Kalte verschwinden lassen.
Sie zerstören die Dunkelheit,
und das Licht,
das Gute bekämpft das Böse der Welt...

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Momente

Momente,
wir können sie sehen, hören, riechen, und fühlen.
Sie sind kurz,
und doch für die Ewigkeit.
Wir klammern uns an Sie,
und erinnern uns daran,
an gute und an schlechte Zeiten,
und halten sie fest.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

vergangenes Sein

Es war,
wie es war,
aber war es so,
wie es wirklich gewesen wäre?
Oder wäre es vielleicht anders geworden,
falls wir anders gehandelt und gedacht hätten?
Und wären wir dann andere Menschen gewesen?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Wissen

Wir wissen,
was wir wissen,
solange wir wissen,
dass das was wir wissen,
alles ist was wir wissen.
Doch was wissen wir?
ist unser Wissen real?
Oder wissen wir nur Dinge über Nichts?
Sind wir vielleicht unwissend?

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Sinn des Lebens

Sie denken,
dass sie wissen,
was vor siht geht,
doch wissen sie nicht,
was die Wahrheit ist.
Sie kennen nur Geschichten,
Lügen,
über Existenz,
über den Sinn,
über das Leben.
Doch denken und glauben sie daran,
dass sie Geschichten wahr sind,
auch wenn sie wissen dass dem nicht so ist.
Sie leugnen die Wahrheit,
und hoffen auf Lügen,
und es gibt ihnen Kraft,
zu Glauben,
an ein besseres Ende,
an einen Sinn,
und einen Hintergrund.
Doch was wahr ist,
und was eine Geschichte,
kann niemand wissen.
Man kann nur Hoffen,
und Glauben,
an einen Sinn.

Tommy Böhmer (Juli 2012)

Tick, Tack

Tick, Tack,
die Uhr, sie tickt.
Manchmal vergeht die Zeit zu langsam,
doch sie vergeht immer zu schnell.
Tick, Tack,
die Uhr tickt,
und alles vergeht schneller als es entsteht.
Tick, Tack,
die Uhr tickt.
Ist die Zeit ein Geschenk oder ein Fluch?
Leben und Sterben,
Beides mit der Uhr verbunden,
und Eines begründet das Andere.
Tick, Tack,
die Uhr tickt,
für immer.

Tommy Böhmer (Juli 2012)